Headless Commerce

Headless-Commerce wird zunehmend beliebter und bietet den Marken mehr Optionen für ihre E Commerce-Plattform. Sehen wir uns die Vor- und Nachteile des Headless-Commerce-Ansatzes an.

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Headless-Commerce: So schaffen Sie mit Ihrer E-Commerce-Plattform einzigartige Benutzererlebnisse

In den letzten zehn Jahren hat sich die E-Commerce-Welt enorm verändert: die Explosion des mobilen Handels, die Geburt des Social Commerce, die Marktherrschaft des E-Commerce-Riesen Amazon — ganz zu schweigen von den sich ständig ändernden Verhaltensweisen und Erwartungen der Kunden.

Wie können Online-Händler also mit neuen Trends Schritt halten und schnell auf den technologischen Wandel reagieren? Und wie können E-Commerce-Plattformen die Anforderungen des modernen Kunden erfüllen?

Mit Headless-Commerce.

Die Headless-Commerce-Architektur ist die Entkopplung der Frontend-Präsentationsebene einer Website — Elemente wie Textfarben und Textstile, Bilder, Grafiken und Tabellen, Schaltflächen usw. — von der Backend-E-Commerce-Funktionalität — Preisgestaltung, Infrastruktur, Sicherheit, Checkout usw.

Entwickler können die Frontend-Technologie ihrer Wahl nutzen, um qualitativ hochwertige Content-Erlebnisse zu bieten, und als Plugin eine E-Commerce-Lösung im Back-End, die alle Handelsfunktionen verwaltet.

Nach Angaben von Forbes wurden allein in den Jahren 2020—2021 über 1,65 Milliarden US-Dollar an Finanzmitteln für Headless-Technologien aufgebracht — und da immer mehr E-Commerce-Unternehmen mit den aktuellen Trends mithalten wollen, wird diese Zahl mit Sicherheit noch steigen.

In diesem Leitfaden erläutern wir die wichtigsten Unterschiede zwischen traditionellem Handel und Headless-Commerce, welche Vorteile Sie von Headless-Lösungen erwarten können und wie unsere eigenen Händler die Früchte davon ernten.

Headless-Commerce vs. traditionellem E Commerce

Flexibilität ist der Antrieb für den Übergang zu neuen E Commerce-Modellen.

Da die Kundenseite der Website von der technischen Seite entkoppelt ist, bietet das Headless-Modell den Unternehmen ein unvergleichliches Niveau an Flexibilität, was auf dem heutigen Markt wirklich unerlässlich ist. Diese Flexibilität ermöglicht es Marken, ein einzigartiges Kundenerlebnis im Frontend zu schaffen.

Traditioneller E-Commerce.

Das oben erwähnte allumfassende monolithische Modell gilt als traditionellstes E-Commerce-Modell. Bevor Headless ins Spiel kam, setzten viele Marken eine monolithische Strategie ein, und viele Agenturen haben diese Strategie sogar für Enterprises und etablierte Unternehmen empfohlen.

Die Vorteile eines monolithischen Modells liegen in der vollständigen Kontrolle der Plattform durch die IT-Abteilung, was sich als nützlich erweisen kann, wenn ein Frontend extrem angepasst werden muss. Dazu kommt, dass bei älteren E-Commerce-Plattformen alles in einem Paket enthalten ist, was die Einrichtung von Systemen und die Verwendung vorinstallierter Tools erleichtert.

Auf der anderen Seite weisen monolithische Strategien oft langsame Markteinführungszeiten auf und sind mit hohen Entwicklungskosten verbunden, was Innovationen verzögern kann. Zudem gibt es nur wenig Spielraum für umfangreiches Merchandising, individuelle Anpassung und Gestaltungsmöglichkeiten, und es kann schwierig sein, Ihre aktuellen Systeme zu integrieren.

Was ist Headless Commerce und ist es das Richtige für deine E-Commerce Website?

Headless-Commerce-Systeme eignen sich für Unternehmen, die Commerce-Funktionen benötigen. Mit der Commerce-Engine von BigCommerce stellen Marken API-gesteuerte Kundenerlebnisse über ein CMS, eine DXP, eine Anwendung, ein Gerät oder ein individuelles Frontend bereit.

Mit Headless können Marken mithilfe leistungsstarker APIs (Anwendungsprogrammierschnittstellen) E-Commerce-Erlebnisse schaffen.

Bei BigCommerce sind die Kernkomponenten unserer SaaS-Plattform für Erweiterungen und die Anbindung an andere Umgebungen kompatibel. Dadurch erhöhen Sie Ihre Effizienz und reduzieren mögliche Engpässe.

Es ist möglich die komplexesten Anforderungen an Ihr Business mit hochgradig anpassbaren Frameworks wie React oder Angular bis hin zur Integration eines CMS problemlos zu bewältigen. Marken müssen bezüglich ihres Contents keine Kompromisse eingehen, um Inhalte mit agilem und flexiblem E-Commerce zu kombinieren.

Handelsorientierte Modelle verwenden APIs für die Datenorchestrierung und überlassen den IT-Teams die relative Kontrolle über die Infrastrukturkonnektivität. Bei einer SaaS-Plattform sollten Sie auf die Anzahl der verfügbaren API-Aufrufe achten, um dessen ordnungsgemäße Funktion sicherzustellen.

Open SaaS ist eine Wahlmöglichkeit der SaaS-Plattform-Architektur, die Folgendes beinhaltet:

  • Hohes oder unbegrenztes API-Aufrufvolumen.
  • Viele Endgeräte.
  • Gut dokumentierte Entwicklerdokumente.
  • Ein starker Fokus auf die API-Entwicklung in der Produktstrategie.

Auf Plattformen, die eine monolithische Technologie verwenden, sind das Frontend/die Präsentationsebene und das Backend/die Server-Ebene in einer Gesamtlösung zusammengefasst. Obwohl dies die Einrichtung Ihres Online-Shops einfacher und unkomplizierter macht, kann es für eine Enterprise einige Komplikationen mit sich bringen.

Aus diesem Grund wechseln viele Unternehmen von einem Monolith-Ansatz zu MACH.

MACH ist eine Art zusammensetzbare Architektur und steht für Microservices, API-first, Cloud-native SaaS und Headless. Im Gegensatz zu einer monolithischen Architektur, die nicht flexibel genug ist, um sich schnell an den digitalen Wandel anzupassen, können Sie mit der MACH-Architektur die Technologie wählen, die für Ihr Unternehmen und Ihre zukünftigen Ziele am besten geeignet ist. Klicken Sie hier, um weitere Informationen darüber zu erhalten, wie Sie mit BigCommerce Headless nutzen können.

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Vorteile des Headless-Commerce

Die Vorteile einer auf den Handel oder auf Inhalte ausgerichteten E-Commerce-Strategie sind äußerst vielfältig.

Inhalts- und erlebnisorientierte Strategien, die Headless Commerce verwenden, können Marken Folgendes bieten:

  1. Fortschrittliche Technologien zur Erstellung zukunftsweisender und schneller Websites.
  2. Flexibilität und Vertrautheit für Frontend-Entwickler.
  3. Vollständige Eigenverantwortung über die Architektur der Website.
  4. Effektivität des Marketings für Innovation, ohne Beeinträchtigung der Backend-Prozesse.
  5. Schnelle Markteinführung für internationale und kanalübergreifende GTMs.
  6. Konversionsraten und niedrigere Kundengewinnungskosten.

Darüber hinaus eröffnet Headless Commerce den Marken eine Welt der Möglichkeiten, die zunächst eine inhaltsorientierte Strategie anstreben. Den Anpassungen, die sich im digitalen E-Commerce anbieten, sind keine Grenzen mehr gesetzt.

Schauen wir uns einige der größten Vorteile des Headless-Commerce an.

Flexibilität und Vertrautheit für Entwickler.

Headless-Commerce ermöglicht es Marken, die E-Commerce-Plattform zu wählen, die am besten für ihren Online-Shop geeignet ist, und gleichzeitig mit dem Frontend ihrer eigenen Wahl zu arbeiten, sei es ein CMS, ein DXP, eine PWA oder eine individuelle Lösung.

BigCommerce hat es Entwicklern mit unserem "Channels Toolkit" leicht gemacht, kundenspezifische Headless-Lösungen zu erstellen (und Händlern, diese zu entdecken und zu nutzen). Händler können Headless-Shopsysteme direkt über das BigCommerce-Bedienfeld finden und verwalten, wodurch die technische Anforderungsliste reduziert wird und Ausgaben für Entwickler eingespart werden können. Erfahren hier Sie mehr über die Funktionsweise.

Wenn ein Entwicklungsteam eine bestimmte Technologie oder Programmiersprache verwendet, mit der es gerne arbeitet, kann es mit Headless seine Arbeitsabläufe beibehalten, während es gleichzeitig seine Prozesse optimiert und eine Steigerung der Effizienz erzielt.

Skalierbarkeit.

Wenn sich Trends abzeichnen und Ihr Unternehmen sich anpasst, können Headless-Technologien Ihre Marke zukunftssicher machen, da Sie Ihr Frontend anpassen können, ohne dass Sie das Backend umstellen müssen. Mithilfe von APIs können Frontend-Entwickler Back-Office-Funktionen zu Ihrem derzeitigen System hinzufügen und Frameworks nach eigenem Ermessen nutzen.

Anstatt eine neue Website von Grund auf neu zu erstellen, können Sie mit einer Headless-Lösung jede neue Funktionalität einzeln bearbeiten und neue Funktionen integrieren, sobald Ihre Website wächst.

Neue Technologien.

In einer Headless-Umgebung können Marken neue Technologien testen. Durch das Entkoppeln des Frontend vom Backend können Entwickler frei arbeiten, anstatt sich an die Grenzen eines herkömmlichen CMS halten zu müssen.

Das Frontend oder der "Head" der meisten E-Commerce-Websites ist das Thema oder die Vorlage, das/die Kunden zu sehen bekommen. Headless ermöglicht mehr Flexibilität bei der Inhaltsbereitstellung, da Sie ein CMS, DXP oder Internet-of-Things-Gerät (IoT) verbinden können, das speziell für die Erstellung von inhalts- oder erlebnisorientiertem Handel entworfen ist. Sie können dann das Frontend ersetzen, ohne die Vorgänge im Backend zu beeinträchtigen.

Schnelle Websites erstellen.

Beim Online-Einkauf ist eine schnelle Ladegeschwindigkeit der Seite von entscheidender Bedeutung. Tatsächlich erklären 70 % der Kunden, dass die Geschwindigkeit der Seite ihre Entscheidung, bei einem Online-Händler zu kaufen, beeinflusst, und laut einer Studie von Google steigt die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs mit ein paar Sekunden zusätzlicher Ladezeit drastisch an.

Ganz zu schweigen davon, dass die Ladegeschwindigkeit der Seite ein Ranking-Faktor sowohl für die Desktop- als auch für die mobile Suche ist — das heißt, je langsamer Ihre Website ist, desto geringer sind Ihre Chancen auf eine hohe Platzierung in den Suchmaschinen.

Eine Headless-E-Commerce-Plattform speichert glücklicherweise Inhalte zentral und kann sie über eine API überall bereitstellen. Diese Methode ermöglicht eine viel schnellere Bereitstellung als herkömmliche E-Commerce-Plattformen und sorgt für ausgezeichnete Kundenerlebnisse.

Vollständige Eigenverantwortung über die Architektur der Website.

Bei einer Headless-Commerce-Plattform werden die Umgebungen der Content-Management- und der Content-Delivery-Anwendung getrennt, was eine bessere Kontrolle ermöglicht.

Ein Grund, warum sich Marken für Headless entscheiden, ist, dass sie bereits eine zufriedenstellende Frontend-Lösung haben, das Backend-System jedoch weiter ausbreiten möchten.

Headless ermöglicht es Marken, das beizubehalten, was funktioniert, und das zu ergänzen oder zu aktualisieren, was nicht funktioniert.

BigCommerce verfügt beispielsweise über Integrationen mit WordPress, Bloomreach und Deity und ermöglicht Händlern die Bereitstellung von API-gestützten Erlebnissen über jedes CMS, jede DXP, jede Anwendung, jedes Gerät oder ein benutzerdefiniertes Frontend — alles während BigCommerce die Commerce-Engine unterstützt.

Marketingeffektivität.

Bei einem klassischen monolithischen System sind Ihre Möglichkeiten zur Entwicklung neuer Erlebnisse im Frontend möglicherweise begrenzt.

Mit einer Headless-Lösung können Sie hingegen neue Technologien integrieren und sich an neue Trends anpassen, sobald diese sich abzeichnen. Dadurch hat Ihr Marketingteam die volle Freiheit, Innovationen zu entwickeln und mehrere Benutzererlebnisse über verschiedene Kanäle hinweg zu erstellen — ohne damit jedoch Ihre Backend-Prozesse zu beeinträchtigen.

Mit BigCommerce können Händler eine umfangreiche Auswahl an Apps von Drittanbietern und nativen Marketingfunktionen nutzen. Nachfolgend nur einige der Marketing-Tools, die Sie finden, wenn Sie eine BigCommerce-Shopfront einrichten:

  • Kundentreueprogramme.
  • Speicherung verlassener Warenkörbe
  • Kundengruppen.
  • Integrierter Blog.
  • Teilen in sozialen Medien.
  • E-Mail-Marketing.

Schnelle Markteinführung für internationale und kanalübergreifende GTMs.

Kombinieren Sie alle oben genannten Vorteile und wenden Sie diese jetzt auf den Prozess der Einführung in neuen Regionen oder der Einführung von Mikromarken an.

Sobald Sie das System eingerichtet haben, ist eine Headless-Lösung leicht replizierbar, optimiert für internationale Suchmaschinen und ist mit der gesamten Datenorchestrierungs-Infrastruktur verbunden.

Da das Frontend vom Backend entkoppelt ist, können die Entwickler unabhängig von der Commerce-Engine an den Kundenerlebnissen arbeiten. Das bedeutet, dass Frontend- und Backend-Teams ihre Innovationen fortsetzen können, ohne auf die Fertigstellung des jeweils anderen zu warten.

Aus diesem Grund können SaaS und Headless-Commerce E-Commerce-Marken zu einer schnellen Markteinführung verhelfen. BigCommerce bietet darüber hinaus Pakete für Enterprise-Markteinführungen und Datenmigrationsdienste an, um Händlern bei der Integration ihrer bestehenden Systeme zu helfen und eine schnellere Markteinführung zu ermöglichen.

Konversionsraten verbessern und Kundengewinnungskosten senken.

Die Kosten der Kundengewinnung steigen für einige Unternehmen aufgrund der Zunahme der bezahlten Werbung.

Headless ist ein effektiver Weg, diese Kosten zu reduzieren, da Ihre Marke mit einer inhalts- oder erlebnisorientierten Strategie auf organischen Traffic zurückgreifen kann, anstatt sich auf bezahlte Werbung verlassen zu müssen.

Sie können verschiedene Frontend-Lösungen testen, während Sie dasselbe Backend ausführen — und umgekehrt —, um zu sehen, welche den meisten Traffic erzeugt. Durch kontinuierliche Tests und das Ausprobieren verschiedener Vorlagen können Sie Ihre Zielgruppe besser verstehen und Ihre Konversionsrate schneller verbessern als bei herkömmlichen Online-Marken.

Setzen Sie auf echte Omnichannel-Lösungen.

Wenn man bedenkt, dass 73 % der Kunden beim Kauf mehrere Kanäle nutzen und 76 % je nach Kontext unterschiedliche Kanäle bevorzugen, reicht ein Single-Channel-Ansatz nicht mehr aus.

Glücklicherweise bedeutet Headless, dass Sie Ihre Inhalte auf allen Kanälen bewerben können, die Sie jetzt haben – sowie auf neuen Kanälen, die Sie in der Zukunft hinzufügen. Da Sie Ihr Frontend ändern können, ohne Ihr Backend zu beeinflussen, haben Sie die Freiheit, mehrere Online- und Offline-Erlebnisse hinzuzufügen, egal ob es sich um eine mobile App, einen Online-Marktplatz oder ein IoT-Gerät wie eine Smart Watch Uhr oder einen Spiegel handelt. Und die Commerce-Engine läuft die ganze Zeit über im Backend.

Mithilfe von Headless-Plattformen können Händler Omnichannel-Erlebnisse schaffen, indem sie Produkte an anderen Orten als Ihrem Online-Shop zur Verfügung stellen – und für BigCommerce-Händler sind diese Vertriebskanäle unabhängig von Ihrem Tarif verfügbar. Mit dem BigCommerce Channel Manager können Sie Ihre Produkte ganz einfach verkaufen auf:

  • eBay.
  • Amazon.
  • Instagram.
  • Facebook.
  • Pinterest.
  • Sie können überall HTML hinzufügen mit Kaufen-Schaltflächen

Anwendungsbeispiele für Headless-Commerce

Egal, ob Sie WordPress, Drupal, Bloomreach, Adobe Experience Manager oder andere CMS/DXPs, PWAs bevorzugen oder Ihre eigene maßgeschneiderte Lösung mit führenden Technologien wie Gatsby eingerichtet haben – Headless-Commerce ist für fast jeden Anwendungsfall geeignet.

Sie benötigen dafür lediglich eine API-Verbindung, um die Darstellungsebene der Plattform zu entkoppeln, und können die Plattform dann dort einbinden, wo das nötig ist.

Die häufigsten Gründe für die Nutzung einer entkoppelten SaaS-E Commerce-Plattform in Kombination mit einer separaten Frontend-Lösung sind:

  • Mitigation der PCI-Konformität: Weniger Arbeit für IT-Teams, da der SaaS-Anbieter das Risiko übernimmt.
  • Sicherheit und Betrugsschutz beim Zahlungsvorgang: Genau wie oben. Weniger Arbeit für IT-Teams, da der SaaS-Anbieter das Risiko übernimmt.
  • Offene Architektur und Möglichkeit zur Erweiterung: Nutzen Sie vorgefertigte Integrationen mit ERPs, CRMs und mehr oder erstellen Sie Ihre eigene Integration mit zusätzlichen APIs und SDKs.


Maßgeschneiderte Lösungen.

Ein Hauptgrund, sich für Headless zu entscheiden, kann sein, dass Sie große Ideen haben, die kein einziges System ohne Weiteres bieten kann. Vielleicht haben Sie durch die Arbeit mit Open-Source-Plattformen bereits die nötige Anpassungsfähigkeit gefunden, konnten aber mit den langen Entwicklungszyklen und der Wartung nicht umgehen.

Mit Headless können Sie die gewohnte individuelle Anpassung beibehalten, ohne die Kosten tragen zu müssen und für die Wartung zu sorgen. Oder vielleicht haben Sie mit SaaS gearbeitet, jedoch feststellen müssen, dass diese Option Ihre Innovationskraft einschränkt.

Headless kann Ihnen die offene SaaS-Erfahrung bieten, die das Beste aus beiden Optionen umfasst. APIs bieten die nötige Flexibilität, um über die Grenzen einer bestimmten Plattform oder Technologie hinauszudenken und Systeme problemlos und modular zu verbinden.

BigCommerce erleichtert über unser Channel Toolkit das Entdecken, Testen und Onboarding von Headless-Lösungen direkt vom Channel Manager.

Innovation und Kunden mit einzigartigen und überzeugenden digitalen Erlebnissen zu begeistern, kann über Erfolg oder Misserfolg eines E-Commerce-Unternehmens entscheiden. Mit Headless können Sie Ihre Website leichter anpassen und so ausrichten, dass Sie immer auf dem neuesten Stand bleiben.

    Inhaltsverwaltungssystem (Content Management System - CMS).

    Wenn der Headless-Ansatz mit einem CMS kombiniert wird, entsteht eine leistungsstarke Kombination. In diesen Fällen wird die E-Commerce-Plattform von der Darstellungsebene entkoppelt, wodurch eine Marke beliebte CMS-Lösungen wie WordPress, DXPs wie Drupal oder benutzerdefinierte Frontend-Lösungen für unvergleichliche Kundenerlebnisse nutzen kann, die die Konversionsrate steigern.

    Besonders wenn Sie einen Omnichannel-Ansatz verfolgen, ist die Kombination von Headless-Commerce mit einem Headless Content Management System der richtige Weg. Mit einem einzigen CMS können Sie kanalspezifische Inhalte und verschiedene Benutzererfahrungen mit APIs erstellen, die Ihr Frontend und Backend antreiben.

    Wenn Sie sich für ein CMS eines SaaS-Anbieters entscheiden, bietet die E-Commerce-Plattform PCI-Compliance und Bestandsmanagement — sie kann jedoch über APIs mit zusätzlichen Systemen wie einem ERP-, PIM- oder OMS-Tool verbunden werden.

    WordPress.

    WordPress ist das meist gewählte CMS mit mehr als 30 Millionen Websites weltweit.

    Mit der Einführung des BigCommerce-Plugins für WordPress steht nun eine erweiterbare SaaS-Lösung für die WordPress-Marke zur Verfügung. BigCommerce arbeitet mit Nexcess zusammen, um eine beispiellose WordPress-Hosting-Unterstützung anbieten zu können.

    Contentful.

    Contentful ist eine Headless-CMS- und API-First Content Management Plattform, mit der Benutzer Inhalte auf jedem digitalen Kanal erstellen, verwalten und verteilen können.

    Im Gegensatz zu einem traditionellen CMS bietet Contentful Benutzern die volle Kontrolle über ihr Content-Modell, sodass sie auswählen können, welche Inhalte sie verwalten möchten. Mit REST-APIs können Benutzer Inhalte über Websites, mobile Apps und eine Vielzahl anderer Kanäle verteilen.

    Contentful bietet eine benutzerfreundliche Oberfläche, so dass Benutzer ihre Inhalte eigenständig verwalten können. Sie können aber auch benutzerdefinierte Rollen, Berechtigungen und Validierungen zuweisen, um mit einem Team zu arbeiten.

      Prismic.

      Prismic ist ein Headless-Website Builder, der digitalen Unternehmen hilft, mit optimaler Leistung, starker Markenbildung und schnellem Durchlauf Wachstum zu erzielen.

      Als API-first, gehostetes, firmeneigenes CMS bietet Prismic eine Web-App für die Erstellung und Veröffentlichung von Inhalten auf eine Art und Weise, die sowohl für Entwickler als auch für Redakteure einfacher ist.

      Im Gegensatz zu anderen Lösungen ist Prismic mit jeder Technologie kompatibel, weshalb Entwickler die von ihnen bevorzugten Tools/Sprachen verwenden können; es ermöglicht Content-Teams, unabhängig zu arbeiten und Inhalte in der Erstellungsumgebung zu aktualisieren, ohne dass Entwickler hinzugezogen werden müssen; und Prismic erfordert kein Infrastrukturmanagement, was bedeutet, dass Marketing-Teams sofort mit der Erstellung und Veröffentlichung von Inhalten beginnen können.

      Contentstack.

      Contentstack, ein bahnbrechendes agiles CMS, ermöglicht Marketingspezialisten und Entwicklern die Zusammenarbeit rund um Inhalte.

      Als Headless-API-First-Lösung vereinfacht Contentstack die Erstellung von Inhalten, indem es den Frontend-Inhalt vom Backend-Code trennt und es Entwicklern ermöglicht, Inhalte über RESTful-APIs zu erstellen und zu verwalten. Mit der Technologie von Contenstack können Teams über mehrere Plattformen hinweg veröffentlichen, einschließlich Online-Shops und mobile Apps.

      Ähnlich wie Prismic gibt Contentstack Teams die Freiheit, Inhalte unabhängig von Backend-Entwicklern zu erstellen, damit sie ihre Websites schnell und nahtlos in Betrieb nehmen können.

      Plattform für digitale Erfahrungen (Digital Experience Platform - DXP).

      DXP ist eine Software, die es Unternehmen ermöglicht, schnell zu digitalisieren und ein besseres Kundenerlebnis zu schaffen. Die Kombination von DXP mit einer Headless-CMS-Lösung kann eine stabile Grundlage bilden.

      Der Wert dieser Partnerschaft ergibt sich aus den flexiblen, API-gesteuerten Inhalten und der Möglichkeit, diese in andere Dienste zu integrieren. Diese Kombination ermöglicht es Entwicklern und Vermarktern, separat zu arbeiten, und lässt dabei auch Raum für Ergänzungen und Bearbeitungen, ohne dass sich dies auf den Projektablauf auswirkt.

      Werfen wir einen Blick auf einige Beispiele für DXPs, die den Headless-Commerce-Ansatz verwenden.

      Bloomreach.

      Bloomreach ist eine DXP- und Headless-Commerce-Lösung, die sich perfekt für große Enterprise-Einzelhändler eignet. Die Lösung bietet eine Microservice-/Headless-Architektur und APIs, um die IT-Komplexität zu reduzieren und ein einzigartiges Erlebnis von der Startseite bis zur Zahlung zu ermöglichen.

      Für Händler, die ein komplettes Omnichannel-Geschäft betreiben, könnten die Microservice-Architektur von Bloomreach und die Partnerschaft mit BigCommerce eine gute Wahl sein.

      Uniform.

      Uniform ist eine problemlose DXP, die für moderne Leistungs- und Skalierbarkeitsanforderungen entwickelt wurde.

      Ihre Technologie ermöglicht es Händlern, sowohl traditionelle als auch Headless-Lösungen zu integrieren, ohne dass eine Umstellung der Plattform erforderlich ist. Das bedeutet, dass Benutzer Omnichannel-Strategien implementieren und nahtlos neue Benutzererlebnisse schaffen können — unabhängig davon, wie sich ihre Tech-Stacks im Laufe der Zeit entwickeln.

      Amplience.

      Amplience ist ein DXP, das entwickelt wurde, um die aktuellen und zukünftigen Kundenanforderungen zu erfüllen.

      In Zusammenarbeit mit über 400 Marken von Crate& Barrel bis Primark bietet Amplience funktionsreiche, sofort einsatzbereite DAM- (Digital Asset Management), DXP- und CMS-Funktionen auf Enterprise-Ebene. Mit dem MACH-Ansatz stellt Amplience eine entwicklungs- und geschäftsfähige Lösung für Benutzer bereit, die überlegene digitale Erlebnisse schaffen und mit den sich entwickelnden Trends Schritt halten wollen.

      Progressive Web-Apps (PWA).

      Progressive Web-Apps (PWA) sind Web-Anwendungen, die die neuesten Web-Funktionen nutzen, um Anwendern ein natives und App-ähnliches Erlebnis zu bieten. Das sind normale Internetseiten oder Websites, die dem Benutzer aber wie herkömmliche Anwendungen oder native mobile Apps erscheinen können. Sie kombinieren die Fähigkeiten von Websites und mobiler Software, um ein intensives Nutzererlebnis zu schaffen, das zu höheren Konversionsraten und einer längeren Nutzungsdauer der Website führen kann.

      BigCommerce setzt sich dafür ein, Händlern die Möglichkeit der Nutzung von PWAs bereitzustellen. Wir bieten Integrationen mit DEITY Falcon und JMango360 sowie eine Gatsby-Netlify CMS-Vorlage, um mit der Entwicklung einer serverlosen PWA-Shopfront zu beginnen.

      Hier sehen Sie einige Möglichkeiten, wie Marken PWAs auf dem Frontend in einer Headless-Implementierung einsetzen können:

      Vue Storefront.

      Vue Storefront ermöglicht es Händlern, auf allen Geräten ansprechende Benutzererlebnisse zu schaffen. Es lässt sich problemlos mit allen wichtigen E-Commerce-Backends, einschließlich BigCommerce, verbinden. Diese Lösung nutzt PWAs, um den Rest des Erlebnisses zu steuern und ermöglicht es Marken, ihre Benutzeroberfläche zu verbessern, ohne Änderungen am Backend vorzunehmen.

      Next.js.

      Next.js ist ein React-Framework, das Benutzern schnelle, benutzerfreundliche statische Websites und einseitige JavaScript-Anwendungen ermöglicht.

      Mit hybridem statischem und Server-Rendering, Code-Splitting und -Bündelung, schnellem Aktualisieren, Null-Konfiguration und vielem mehr bietet Next.js alle Tools, die man braucht, um das Web schneller zu machen und die Erwartungen der Kunden zu erfüllen.

      Gatsby.

      Gatsby ist ein React- und GraphQL-basiertes Framework, das Aspekte von React, GraphQL, Webpack und anderen Frontend-Lösungen kombiniert, um ein verbessertes Entwicklererlebnis zu schaffen.

      Durch die Verwaltung von Code-Splitting, Code-Minification und anderen Backend-Optimierungen vereinfacht Gatsby Entwicklern die Erstellung von Websites und bietet ihnen ein erstklassiges Benutzererlebnis. Den Daten von Gatsby zufolge können Content-Teams Headless-Websites damit 10-mal schneller und mit 60 % schnellerer Seitenladegeschwindigkeit bereitstellen.

      Mit Gatsby.js als Frontend-Framework können Sie Ihren BigCommerce-Shop mithilfe eines schnellen Generators für statische Websites, der auf Geschwindigkeit, Sicherheit und Skalierbarkeit ausgelegt ist, in eine PWA verwandeln.

      Flexibilität erschließen: Beispiele für Headless-Commerce in der Praxis

      Es ist oft schwierig zu erkennen, ob eine Marke Headless-Commerce als Strategie einsetzt, wenn man sich die Website lediglich ansieht. Dies wird noch verstärkt, da Headless-E-Commerce immer mehr zum Mainstream wird und die URL-Weiterleitung auf die Bezahlseite verliert.

      Schauen wir uns zunächst einige Beispiele für Headless-Commerce an.

      Burrow.

      Burrow ist ein Möbelgeschäft im Direktvertrieb, das speziell gegründet wurde, um die Probleme beim traditionellen Möbeleinkauf zu beseitigen. Das Unternehmen hat ein modulares und zugleich stilvolles und bequemes Produkt entwickelt, das auch noch kostengünstig an die Kunden versandt werden kann. Die Idee fand Resonanz, und nach der Einführung in 2017 verzeichnete das Unternehmen bereits einen Umsatz von 3 Millionen Dollar. Was zwar gut für das Wachstum des Unternehmens war, aber auch bedeutete, dass die E-Commerce-Plattform bereits überholt war.

      Burrow suchte nicht nur nach einer leistungsstarken Backend-Plattform, die mit ihnen wachsen und skalieren konnte, sondern musste auch in der Lage sein, ihre Website schnell und einfach anzupassen. Die ideale Lösung war eine Plattform, bei der Vorlagen die Kreativität nicht einschränkten und für einfache Änderungen keine Entwickler benötigt wurden.

      Um all diese Herausforderungen zu meistern, entschied Burrow sich für BigCommerce als skalierbares Backend-System. Dank der Zuverlässigkeit und des geringen Wartungsaufwands kann sich das Team auf die marketingorientierte Aktualisierung der Website konzentrieren. Es kann nun ein benutzerdefiniertes CMS im Frontend verwenden, sodass es nicht zu stark von Vorlagen eingeschränkt wird und in der Lage ist, die gewünschten Kundenerfahrungen entstehen zu lassen.


      The Good and the Beautiful.

      The Good and the Beautiful, ein internationales Unternehmen, das Vorschul- bis Oberschullehrpläne produziert, begann auf 1shoppingcart.com, wo Gründerin Jenny Phillips die Website verwaltete. Mit steigenden Verkaufszahlen hatte die Plattform jedoch nicht mehr die Skalierbarkeit, die mit dem Unternehmen wachsen konnte.

      Darüber hinaus wollte das Team ein attraktiveres, benutzerfreundlicheres Frontend und war der Meinung, dass die Migration zu einer entkoppelten Architektur die beste Lösung wäre. Gleichzeitig benötigte das Team auch ein optimales Backend-Erlebnis für den Versand und die Auftragsabwicklung.

      The Good and The Beautiful hat mehrere Plattformen in Betracht gezogen, darunter Shopify, Magento und WooCommerce, sich aber schließlich für BigCommerce entschieden.

      BigCommerce war nicht nur skalierbar genug, um mit dem Unternehmen zu wachsen, sondern sein Ruf, mit großen Kunden zusammenzuarbeiten und einen hervorragenden Kundensupport zu bieten, waren nur einige der Faktoren, die The Good and the Beautiful auf unsere Plattform gebracht haben.

      Nach der Umstellung verzeichnete The Good and the Beautiful einen Anstieg der Konversionsrate um 72 %, eine Zunahme der Bestellungen um 358 % und einen Ertragsanstieg um 322 %.

      Weitere Beispiele für den Headless-Commerce in der Praxis finden Sie auf unserer Seite BigCommerce-Fallstudien.

      Schlusswort

      In unserer Umfrage mit Retail Dive nannten 60 % der Teilnehmer zwei Strategien als die wichtigsten, um die Kosten für die Kundengewinnung zu steuern oder zu senken: die Erstellung von Inhalten, die über die eigenen Kanäle veröffentlicht werden, und die Verbesserung des gesamten digitalen Erlebnisses.

      Sie müssen auf dem Weg zu einem Beziehungsmarketingmodell, das sich auf Inhalte stützt, mit dem Handel verschmolzen und auf Erfahrungen basiert, extrem flexibel und anpassungsfähig sein, um einen Erfolg zu sichern.

      Schließlich ist die einzige Konstante der Wandel.

      Mit SaaS-E-Commerce-Lösungen können Sie sich schnell an Veränderungen anpassen und gleichzeitig niedrigere Gesamtbetriebskosten, eine kürzere Markteinführungszeit, mehr Sicherheit und alles, was Sie für ein erstklassiges Online-Einkaufserlebnis benötigen, erzielen. Open SaaS und Headless sind Möglichkeiten, all dies zu erreichen, und das mit zusätzlicher Flexibilität und Wahlmöglichkeit in Bezug auf die verwendeten Frontends. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Headless Commerce eingesetzt wird, um inhalts- und erlebnisorientierte Online-Shops zu betreiben, besuchen Sie die Website BigCommerce Headless Commerce-Lösung.

      Häufig gestellte Fragen zur Entwicklung von E-Commerce-Websites

      Ist Headless-CMS dasselbe wie Headless-Commerce?

      Headless beschreibt den Ansatz, bei dem die Frontend-Darstellungsebene von der Backend-E-Commerce-Lösung entkoppelt wird, in der alle Commerce-Funktionen verwaltet werden.

      Ein Headless CMS (Content Management System) trennt auch das Frontend und das Backend, damit es Dateien speichert, aber auch die Bearbeitung ermöglicht und Entwicklern eine API zur Verfügung stellt, um Inhalte in das Frontend einzufügen.

      Wenn Sie von einem kommerziell orientierten zu einem inhaltsorientierten Ansatz übergehen, können Sie mit einem Headless-CMS separate Frontends (auch bekannt als Heads) für jeden Kanal erstellen, der Inhalte anzeigt. So können Sie ein einziges CMS verwenden, um kanal- und benutzerspezifische Inhalte zu erstellen. Sie müssen jedoch Ihre eigenen Frontend-Layer aufbauen, da das CMS nur den Backend-Layer (auch Body genannt) bereitstellt.

      Wie unterscheidet sich BigCommerce-Headless von Adobe Commerce-Headless (Magento)?

      Bei BigCommerce ermöglicht unsere Headless-Technologie einen inhaltsreichen Handel für Kunden. Unsere API-gesteuerte Plattform ist schnell genug, um große Datenmengen zügig zu synchronisieren, und wir bieten 99,99 % Betriebszeit (basierend auf Daten von Januar 2020 bis Juni 2020).

      Wenn Sie sich dafür entscheiden, Headless zu nutzen, können Sie dies sowohl auf BigCommerce als auch auf Magento tun. Die Benutzerfreundlichkeit der Einrichtung hängt jedoch von Ihrer Plattform und dem von Ihnen gewählten Frontend ab.

      Magento has pre-built integrations with Acquia and Adobe Experience Manager and provides support for PWAs. BigCommerce has pre-built integrations with Adobe Experience Manager, Bloomreach, WordPress, Drupal and Sitecore, as well as support for PWAs. Moreover, BigCommerce has a Channels Toolkit that makes it simple for developers to integrate custom headless solutions.

      Wie kann ich feststellen, welche Funktionen meine E-Commerce-Website benötigt?

      Nein, nicht jeder E-Commerce-Shop braucht eine Headless-Lösung. Viele verschiedene Marken verwenden immer noch das traditionellste E-Commerce-Modell: das monolithische Modell. Zahlreiche Agenturen empfehlen nach wie vor eine monolithische Strategie für startende, aber auch für etablierte Unternehmen.

      Auch wenn Headless nicht für jedes Unternehmen geeignet ist, so stellt es doch für einige eine Lösung dar, die es ermöglicht, bisher unlösbare Herausforderungen zu meistern. Ein Händler sollte Headless E Commerce in Betracht ziehen, wenn:

      • Es sich um eine inhaltsgesteuerte Marke handelt.
      • Es erlebnisorientiert ist und in der Lage sein sollte, Personalisierungs-, KI- oder AR-Funktionen zu implementieren.
      • Ziel ist es, damit nahtlose digitale Erlebnisse über mehrere Berührungspunkte und Geräte des Kunden hinweg zu schaffen.
      • Es an mehreren Standorten oder auf internationaler Ebene verkauft werden kann und mehrere Frontend-Erlebnisse bietet, die von demselben Backend unterstützt werden.
      • Es bereits ein CMS verwendet und eine Handelsfunktion hinzufügen möchte.
      • Es bereits online verkauft und über eine separate Website für Inhalte verfüg und in der Lage sein muss, beides zusammenzuführen.
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      Benötige ich einen Entwickler für Headless Commerce?

      Ja, für Headless Commerce benötigen Sie einen Entwickler, da das Frontend und das Backend Ihrer E Commerce-Lösung entkoppelt sind. Dieser Frontend-Entwickler erstellt die Präsentationsebene Ihrer Website — die Elemente wie Textfarben und Textstile, Bilder, Grafiken und Tabellen, Schaltflächen usw. enthält. 

      Beim Headless Commerce müssen sich Frontend-Entwickler jedoch keine Gedanken über die Änderung der Backend-E-Commerce-Funktionalität machen — also Preisgestaltung, Infrastruktur, Sicherheit, Zahlungsvorgang usw. —, da Frontend und Backend entkoppelt sind.

      Ist Headless-Commerce die Zukunft des E-Commerce?

      Im Vergleich zum traditionellen E-Commerce bietet Headless-Commerce eine Reihe von Vorteilen: Skalierbarkeit, Zugang zu neuen Technologien, schnellere Webentwicklung, vollständige Kontrolle über die Website-Architektur, Marketingeffektivität und vieles mehr. 

      Und in unserer sich ständig ändernden Wirtschaft ist es wichtiger denn je, schnell auf Trends einspielen und das Verbraucherverhalten verändern zu können. 

      Durch die Entkopplung der Frontend-Präsentationsebene von der Backend-Commerce-Engine können Headless-Unternehmen schneller auf Marktveränderungen reagieren und ihre Markteinführungszeit minimieren, was ihnen einen Wettbewerbsvorteil gegenüber traditionellen E-Commerce-Plattformen verschafft.

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